Was bringt die Lehrlings-Mediation?
Die Mediation ermöglicht den TeilnehmerInnen, Konflikte mit Hilfe von unparteiischen Dritten (MediatorInnen) zu lösen. Bei der Mediation vor Lehrlingskündigung wird eine einvernehmliche Regelung angestrebt, die Fortsetzung des Lehrverhältnisses oder der Verzicht auf Weiterbeschäftigung. Es wird auch Ihrem Betriebsklima nützen, wenn die Mediation erfolgreich ist.

Grundsätze und Garantien der Mediation:

MediatorInnen sind
allparteilich, schaffen einen Ausgleich zwischen den TeilnehmernInnen, machen keine Lösungsvorschläge und entscheiden nicht, wer "Recht hat". Die Lösungen werden durch die TeilnehmerInnen selbst erarbeitet, MediatorInnen leiten den Prozess und begleiten auf diesem Weg zur individuellen Lösung.

 

Nur "eingetragene" (beim BM für Justiz) MediatorInnen dürfen diese Mediationen durchführen, das Zivilrechtsmediationsgesetz gibt Garantien: Verschwiegenheitspflicht, Hemmung allfälliger Fristenläufe, Haftpflichtversicherung und das Verbot eine der Parteien zu vertreten, zu beraten oder zu entscheiden.

Wie geht dies vor sich?
Informationen erhältlich bei der Lehrlingsstelle, die Rechtsgrundlage ist insbesondere
§ 15a Berufsausbildungsgesetz.
Achtung auf die Fristen (knapp bemessen)!
AuftraggeberIn ist der/die Lehrberechtigte.
TeilnehmerInnen sind: Lehrling und Lehrberechtigte (Lehrbefähigte), gesetzliche VertreterIn (bei noch nicht volljährigen Lehrlingen), und (auf Verlangen) eine Vertrauensperson des Lehrlings.

 

Coaches/ExpertInnen:

Mag. Eva Maria Herzog

Kooperationspartner: