Als Aufstellungsarbeit bezeichnet ein Verfahren, bei dem Personen stellvertretend für Familienmitglieder eines Klienten angeordnet (gestellt) werden, um aus einer dazu in Beziehung gesetzten Wahrnehmungsposition gewisse Muster innerhalb jenes Familien-Systems erkennen zu können. Diese Technik ermöglicht den Klienten, Familienbeziehungen nonverbal darzustellen und zu erkennen. Widersprüche oder Abweichungen zwischen dem, was körperlich gezeigt, und dem, was gesagt wird, können reflektiert werden.

Da hinderliche Pflichtgefühle vergessen werden, kann so ein recht wirklichkeitsgetreues Abbild der Gefühlsbeziehungen innerhalb der Familie entstehen. Anhand der dargestellten Konstellation kann sich der Therapeut ein Bild vom sozialen Gefüge machen, in dem der Klient lebt und von dem er beeinflusst wird. Gleichzeitig ist es dem Klienten möglich, innerhalb dieses nun auch in äußerlich sichtbarer Weise dargestellten Beziehungsgeflechtes unmittelbar eine Reaktion auf sein Verhalten zu erfahren, die anschließend auf der verbalen und emotionalen Ebene befragt werden kann.

 

Methoden: Brettaufstellung, Aufstellung mit Figuren, etc.

 

Einsatzbereiche: 

* Probleme in der Familie

* wichtige Entscheidung treffen

* Probleme mit Kollegen am Arbeitsplatz

* Beziehungsprobleme

* Optimierung von Firmenstrukturen

* u.v.m.

 

Coaches/ ExpertInnen:

Mag. Theresia Habel


Kooperationspartner: